Bank Julius Bär

Privatbank in Zürich. 1890 gründeten Ludwig Hirschhorn aus Friedberg (Hessen, D) und Theodor Grob aus Knonau an der Zürcher Bahnhofstrasse ein Bank- und Wechselgeschäft. 1896 gewann Hirschhorn seinen Schwager Julius Bär aus Heidelsheim (Kurpfalz, D) als Partner. 1901 übernahm Julius Bär als alleiniger Inhaber die Bank und erhielt die Konzession für die Zürcher Börse. Geschäftsstellen wurden 1940 in New York und 1968 in London (seit 1982 Niederlassung) gegr., eine Tochterbank 1989 in Frankfurt am Main. Die von drei Familienstämmen getragene Vermögensverwaltungsbank wandelte sich 1974 zur AG und gehört zu 100% der im gleichen Jahr gegr. Bär Holding AG. 1945-2000 stiegen ihre Bilanzsumme von 13 Mio. auf 19,9 Mrd. Fr., der Bruttogewinn von 0,08 Mio. auf 720 Mio. Fr. und die Zahl der Mitarbeiter von 45 auf 2'286. Zum 75-Jahre-Jubiläum (1965) entstand die Julius-Bär-Stiftung, welche Kunst, Kultur und Wiss. fördert.


Literatur
– E. Bieri et al., Eine Fam. und ihre Bank, 1990

Autorin/Autor: Martin Illi