24/01/2008 | Rückmeldung | PDF | drucken | 
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Liszt, Franz

geboren 22.10.1811 Raiding (ungar. Burgenland, heute Österreich),gestorben 31.7.1886 Bayreuth, kath., ungar. Staatsangehöriger. Sohn des Adam und der Anna Maria geb. Lager. Der Komponist, Solist und Dirigent L. galt als grösster Klaviervirtuose seiner Zeit. Nach der Wohnsitznahme in Paris unternahm er 1826-27 eine Konzertreise nach Genf, Bern, Luzern und Basel. Wegen seiner Beziehung zur Gräfin Marie d'Agoult (auch als Daniel Stern bekannt) flüchtete er 1835 in die Schweiz. Das Paar liess sich im August in Genf nieder, wo es bis Okt. 1836 blieb; aus Anlass der Geburt ihres ersten Kindes, Blandine, komponierte L. 1835 "Les cloches de Genève". Während des Genfer Aufenthalts gab er zahlreiche Konzerte, unterrichtete am Konservatorium und komponierte Stücke, die einigen seiner Schülerinnen gewidmet waren. Mehrere Reisen in der Schweiz regten ihn zu einer Reihe von Klavierstücken an, die er im "Album d'un voyageur" vereinte und später in die Sammlung "Années de pèlerinage, première année, Suisse" aufnahm.


Literatur
– R. Bory, Une retraite romantique en Suisse, 21930

Autorin/Autor: Daniela Vaj / PTO