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Burckhardt, Martin

geboren 5.3.1921 Basel,gestorben 6.2.2007 Basel, ref., von Basel. Sohn des Karl August, Architekten, und der Louise Elisabeth geb. Koechlin. ∞ 1952 Veronika Henrici, Tochter des Hermann, Juristen, von Basel. Schulen in Basel, Architekturstud. an der ETH Zürich, Diplom 1945. 1951 Mitbegründer (mit seinem Vater und dem Partner Karl Eckert) der Firma Burckhardt Architekten in Basel (seit 1968 Burckhardt und Partner). B. baute u.a. in Basel 1967-70 das Biozentrum der Universität, 1972-76 die BIZ und in Lausanne 1980-87 das Nestlé-Forschungszentrum. 1990 schied er aus der Firma aus. Ab 1970 Dozent, 1979-82 Prof. an der EPF Lausanne. 1955-75 Mitglied der Basler Kunstkomm. 1961 gründete er den Karl-August-Burckhardt-Koechlin-Fonds für das Basler Kupferstichkabinett. 1984-88 Präs. der Liberal-demokrat. Partei Basel. 1976-88 Basler Grossrat, 1987-91 Nationalrat (v.a. Bildungs-, Kulturfragen und Aussenpolitik, u.a. Mitglied der Komm. Parlamentsreform und der Komm. Weltausstellung Sevilla, 1992).


Literatur
BaZ, 5.3.1981; 5.3.1991
Architektenlex., 105, (mit Werkverz.)

Autorin/Autor: Kaspar Birkhäuser