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Aubry, Geneviève

geboren 4.3.1928 La Chaux-de-Fonds, kath., von La Chaux-des-Breuleux und seit Dez. 1978 von Tavannes. Tochter des Virgile Moine. ∞ 1949 Paul A., dipl. Ing. ETH Zürich, Sohn des Abel, Restaurators; drei Kinder. Von Beruf Hauswirtschaftslehrerin (Diplom 1949), absolvierte A. in den 1960er und 70er Jahren versch. Praktika als Journalistin. Ab 1984 Redaktorin von "L'Atout" und Korrespondentin div. Zeitungen (ab 1985). 1977-80 sass sie für die FDP im bern. Gr. Rat. Im Nationalrat (1979-95) war sie Mitglied zahlreicher parlamentar. Komm. (Militär, Wirtschaft, Aussenpolitik, Wiss. und Forschung) sowie der Interparlamentar. Union. Besonderes Engagement entwickelte die gebürtige Nordjurassierin in der Jurafrage. 1974 gründete sie die Frauengruppe der Force démocratique, der sie bis 1981 vorstand. Die prononciert rechtsbürgerl. politisierende A. präsidierte die Ligue anticommuniste mondiale (1988), die Fédération romande des auditeurs et téléspectateurs und das welsche Komitee von Jugend ohne Drogen.


Literatur
– C. Cantini, Les ultras, 1992, 66-68, 71, 95, 107

Autorin/Autor: Lucienne Hubler / CS