• <b>Dario Robbiani</b><br>Der SP-Fraktionspräsident (links) im Gespräch mit seinem Parteikollegen Moritz Leuenberger während der Wintersession im Dezember 1986  © KEYSTONE.

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Robbiani, Dario

geboren 9.3.1939 Mendrisio, gestorben 14.12.2009 Lugano, kath., von Novazzano. Sohn des Donato Oreste und der Pierina geb. Villa. ∞ 1962 Sonya Martini. R. war schon in jungen Jahren journalistisch tätig, arbeitete als Redaktor von "Libera Stampa", war 1960-69 Redaktor und Leiter der Tessiner Tagesschau und 1969-79 Tagesschauchef der SRG in Zürich. 1992-95 wirkte er als General- und Programmdirektor von Euronews in Lyon, 1996 als Direktor von Schweiz 4 der SRG. Ab 1998 führte er ein eigenes Medienberatungsbüro in Lugano. R. war ab 1959 Mitglied der Sozialist. Partei des Kt. Tessin (PST) und 1979-85 deren Präsident. Als Mitgründer der Comunità dei socialisti ticinesi (CST) gehörte er zu den Hauptarchitekten der Wiedervereinigung mit dem Partito socialista autonomo (PSA) und wurde deswegen 1987 aus dem PST ausgeschlossen. 1988 war er Mitgründer und präsidierte 1988-92 den aus dem Zusammenschluss von CST und PSA hervorgegangenen Partito socialista unitario. 1979-87 sass er für die SP im Nationalrat und übernahm ab 1983 das Fraktionspräsidium. 1983-94 sass er im Tessiner Gr. Rat. R. war ein geschickter Kommunikator und Autor mehrerer Publikationen, u.a. zur ital. Emigration. Bei der Nichtwahl von Liliane Uchtenhagen in den Bundesrat 1983 spielte er eine wichtige Rolle beim Entscheid der SP, in der Regierung zu bleiben.

<b>Dario Robbiani</b><br>Der SP-Fraktionspräsident (links) im Gespräch mit seinem Parteikollegen Moritz Leuenberger während der Wintersession im Dezember 1986  © KEYSTONE.<BR/>
Der SP-Fraktionspräsident (links) im Gespräch mit seinem Parteikollegen Moritz Leuenberger während der Wintersession im Dezember 1986 © KEYSTONE.
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Literatur
La Regione, 15.12. und 19.12.2009

Autorin/Autor: Redaktion / RG