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Arregger, Josef Hermenegild (von Wildensteg)

geboren 28.8.1746 (Viktor Josef Augustin Hermenegild) Solothurn,gestorben 7.12.1834 Solothurn, kath., von Solothurn. Sohn des Johann Viktor Lorenz ( -> 2). ∞ 1783 Margareta Josefa Vigier, Tochter des Franz Bonaventura, Altrats. Fähnrich in span. Diensten, 1768 Hauptmann. Zünftig zu Schmieden, 1767 Solothurner Gross-, 1771 Jung-, 1797 Altrat. 1798 gehörte der überzeugte Anhänger der alten Ordnung zu den nach Hüningen (F) abgeführten Geiseln zur Sicherung der Kontributionszahlungen der Solothurner Patrizierfam. an Frankreich. 1801 Tagsatzungsgesandter, 1802 Mitglied der Solothurner Interims-Regierungskommission. Als Haupt der patriz. Reaktion während und nach dem Umsturz von 1814 erbat A. zweimal die Hilfe Berns gegen Umsturzversuche der Opposition. A. bekleidete bis 1831 alternierend die Ämter des Statthalters und des Amtsschultheissen. Den ererbten Anteil an der Indiennefabrik Wagner & Cie. verkaufte er. Genealoge, Korrespondent von Beat Fidel Zurlauben. Ab 1772 Mitglied der Helvet. Gesellschaft.


Literatur
– R. Aebersold, «Die Militärpolitik des Kt. Solothurn in der Restaurationszeit 1814-31», in JbSolG 47,1974; 48, 1975
SolGesch. 3

Autorin/Autor: Max Banholzer