Macconnens

Ehem. polit. Gem. FR, Glanebez., ab 1973 Teil der Gem. Villarimboud, seit 2005 der neu geschaffenen Gem. La Folliaz. M. liegt nordöstlich von Romont am linken Ufer der Glane. 1320 Masconens. 1811 61 Einw.; 1850 92; 1900 97; 1950 90; 1970 71. Die kleine gleichnamige Herrschaft M. unterstand dem Haus Savoyen. Vom 14. Jh. bis etwa 1540 war sie ein Lehen der Fam. de Billens, dann wurde sie zwischen Benoît du Moulin und der Fam. Lyon aus Pontarlier aufgeteilt. 1590 gelangte M. in den Besitz der Fam. Brayer von Romont, 1673 an die Fam. von Amman, die sie 1840 dem Staat Freiburg verkaufte. M. gehörte 1536-1798 zur Vogtei Romont, 1798-1848 zum gleichnamigen Bezirk und ab 1848 zum Glanebezirk. Kirchlich trennte sich das Dorf 1845 von der Pfarrei Torny-Pittet und schloss sich der neu gegr. Pfarrei Villarimboud an. 1335 wird eine alte Mühle erwähnt. In M., das seinen landwirtschaftl. Charakter (Viehzucht und Milchproduktion) bewahrte, wird Sandstein abgebaut.


Literatur
– A. d'Amman, «La seigneurie de M.», in Ann. frib. 10, 1922, 105-111, 187-192, 229-237; 11, 1923, 36 f.
– L. Page, Villarimboud et M., 1966, (StAFR)

Autorin/Autor: Marianne Rolle / EM