08/03/2005 | Rückmeldung | PDF | drucken | 

Coussiberlé

Ehem. polit. Gem. FR, Seebez., heute Gem. Courlevon, 1425 Corsibellay. 1558 ca. 30 Einw.; 1811 58; 1850 63; 1900 80; 1950 58; 1970 51. Ab Mitte des 18. Jh. gewann die dt. Sprache zunehmend die Oberhand (dt. Cussiberle, Guschubürli). 1832-71 mit Gurwolf vereinigt, dann verwaltungsmässig mit Courlevon verbunden, 1974 Fusion mit Courlevon. Politisch gehörte C. bis 1798 zur Landvogtei Murten, danach bis 1848 zum Bezirk gleichen Namens. C. ist Teil der Kirchgem. Meyriez, die 1530 reformiert wurde. Viehzucht und Getreideanbau.


Literatur
– B. Roth, «Die rom.-dt. Sprachgrenze im Murtenbiet während des 15. Jh.», in FGB 53, 1965, 253-257
La Liberté, 30.1.1974

Autorin/Autor: Marianne Rolle / GS