Hemmerswil

Ehem. Einheitsgem. TG, seit 1925 Ortsgem. Amriswil bzw. 1979 polit. Gem. Amriswil, Bez. Bischofszell. Das heute am südöstl. Rand von Amriswil gelegene H. mit Almensberg, Hölzli und Rüti bildete 1816-31 eine Ortsgem. der Munizipalgem. Salmsach (Bez. Arbon) und 1832-1924 die Einheitsgem. H. 1336 Helmarswile. 1850 504 Einw.; 1900 643; 1920 1'159. Vom MA bis 1798 war H. Teil des fürstäbtisch-sankt-gall. Malefizgerichts Sommeri. Almensberg und Rüti gehörten dem Heiliggeistspital St. Gallen (Spitalgericht), Hölzli war Teil des Niedergerichts Amriswil. Die Hemmerswiler waren stets nach Amriswil kirchgenössig. Obwohl H. um 1900 noch ein Bauerndorf war, arbeiteten bereits viele Einwohner in den Industrien von Amriswil.


Literatur
– E. Leisi, Gesch. von Amriswil und Umgebung, 1957
– S. Länzlinger et al., Amriswil: Von der Mitte des 19. bis zum Ende des 20. Jh., 1999

Autorin/Autor: Verena Rothenbühler