No 36

Weber, Heinrich Friedrich

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geboren 7.11.1843 Magdala (Thüringen), gestorben 24.5.1912 Zürich, prot., aus Magdala, ab 1901 von Zürich. Sohn des Adem, Kaufmanns, und der Christine Elisabetha geb. W. ∞ 1875 Anna Hochstetter, Tochter des Friedrich, Ökonomierats. Gymnasium in Weimar, ab 1862 Stud. der Mathematik, Physik und Philosophie an der Univ. Jena, dort 1865 Promotion in Physik. 1865-69 Privatlehrer in Pforzheim. 1870-74 Assistent an der Karlsruher Polytechn. Schule und der Univ. Berlin. 1874-75 Prof. für Physik und Mathematik an der Württemberg. Land- und Forstwirtschaftl. Akademie Hohenheim in Stuttgart. 1875-1912 o. Prof. für mathemat. und techn. Physik am Eidg. Polytechnikum bzw. an der ETH Zürich (1886-90 Institutsneubau). Ab 1902 Vizepräs. und 1910-12 Präs. der Eidg. Meteorolog. Kommission. Mehrmals Präs. der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich. W. arbeitete hauptsächlich auf den Gebieten der Elektrizitätslehre und Elektrotechnik, publizierte aber auch auf den Gebieten der Optik und der Kalorik (Wärmelehre). Er ignorierte die rasche wissenschaftl. Entwicklung im Bereich der Elektrodynamik, was ihm Kritik (u.a. vom jungen Albert Einstein) eintrug.


Literatur
Atti dell'Associazione elettrotecnica italiana 16, 1912, 679-686
Verh. SNG 95, 1912, 44-53 (mit Werkverz.)

Autorin/Autor: Christian Baertschi