28/11/2005 | Rückmeldung | PDF | drucken | 

Fahrhof

Ehem. Ortsgem. TG, polit. Gem. Neunforn, Bez. Frauenfeld. Der Weiler F. liegt zwischen Ossingen und Niederneunforn unweit von Kantonsgrenze und Thur. F. bildete 1843-69 eine selbstständige Ortsgem., während es zuvor und danach zur ehem. Ortsgem. Oberneunforn gehörte, die 1996 in der polit. Gem. Neunforn aufging. 1254 Vare. 1850 55 Einw.; 1860 61. 1254 erwarb das Kloster Töss Grundbesitz und Rechte in F.; vom SpätMA bis 1798 war die Siedlung Teil des Niedergerichts Oberneunforn. Das seit der Reformation (1525) mehrheitlich ref. F. gehörte stets zur Pfarrei Neunforn. Bis 1776/79 führte F. mit dem benachbarten Zürcher Weiler Burghof eine gemeinsame Schule. Im 19. Jh. Übergang zu Milch- und Viehwirtschaft sowie Obstbau. Der im 19. Jh. aufgegebene Rebbau hat in der bis heute bäuerlich geprägten Siedlung wieder an Bedeutung gewonnen.


Literatur
Hinweisinventar alter Bauten und Ortsbilder im Kt. Thurgau, Ms., 1997 (StATG)

Autorin/Autor: Verena Rothenbühler