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Strickler, Albert

geboren 25.7.1887 Wädenswil, gestorben 1.2.1963 Küsnacht (ZH), ref., von Hirzel. Sohn des Albert, Kaufmanns, und der Maria Augusta geb. Flentjen. ∞ 1) 1918 Louise Albertine Christen, Tochter des Joseph Maria, 2) 1947 Rosa Möri, Tochter der Anna Maria. Industrieschule Zürich, 1906-11 Stud. als Maschineningenieur am Eidg. Polytechnikum Zürich, 1916 Dr. sc. techn., 1911-13 Praxis als Ingenieur bei Escher, Wyss & Cie. in Zürich, 1913-18 Assistent für Maschinenbau an der ETH Zürich bei Franz Prášil. 1918-28 Sektionschef beim Eidg. Amt für Wasserwirtschaft. 1928-39 Direktor der Schweiz. Kraftübertragung AG in Bern, nach deren Auflösung Gutachter für Wasserkraftanlagen. Nach S. benannt wurde seine mathemat. Beschreibung von Strömungen in offenen Gerinnen und Rohren unter Druck (1923). Als Gauckler-Manning-Strickler-Formel erfasst sie die Beziehung von Geschwindigkeit, Druck, Gefälle und Rauhigkeit bei turbulenter Strömung.


Literatur
– W.H. Hager, «Die hist. Entwicklung der Fliessformel», in Schweizer Ingenieur und Architekt 112, 1994, Nr. 9, 123-133
– D.L. Vischer, Wasserbauer und Hydrauliker der Schweiz, 2001, 236 f.

Autorin/Autor: Bruno Meyer