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Dumas, Fernand

geboren 4.1.1892 Moudon, gestorben 20.10.1956 Locarno, kath., von Sommentier. Sohn des Placide, Holzhändlers, und der Albine geb. Piller. ∞ Andrée Thoos. Nach der Ausbildung am Technikum Freiburg und in München eröffnete D. 1922 in Romont (FR), als Architekt SIA ein eigenes Büro. In den 1920er und 30er Jahren baute er rund 15 kath. Kirchen, u.a. St. Peter in Freiburg, die Pfarrkirchen von Orsonnens sowie Mézieres (FR) und nahm Dutzende von Umbauten in den Kt. Freiburg, Waadt, Bern und Wallis vor. Stilistisch zwischen Neoklassizismus und Modernismus anzusiedeln, arbeitete D. u.a. mit Alexandre Cingria, Gino Severini, Marcel Feuillat, Willy Brandt, François Baud und Willy Jordan zusammen. Mitbeteiligt am Bau der Univ. Miséricorde in Freiburg (1938-41, zusammen mit Denis Honegger). Ab 1927 führendes Mitglied der Lukas-Gesellschaft, deren Ziel die Erneuerung der christl. Kunst nach frühchristl. Tradition war. 1951-56 Mitglied der Eidg. Kunstkommission.


Archive
– ACM
Literatur
– A. Lauper, «Nova et vetera», in Freiburger Kulturgüter 5, 1995, 17-28, 54-60, (mit Werkverz.)
Architektenlex., 152 f.

Autorin/Autor: Christoph Allenspach