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Stoffel, Max

geboren 3.5.1895 St. Gallen, gestorben 30.7.1980 Vaduz, kath., von Arbon. Sohn des Beat ( -> 2). ∞ 1) Gertrud Louisa Silva Mermod, 2) 1926 Georgette de la Motte, Amerikanerin, 3) 1946 Marie Odichelidzé, Russin, 4) 1959 Charlotte Marguerite Guidoux, Tochter des Gustave Fernand. Besuch der Privatschule Hof Oberkirch in Kaltbrunn, 1914 Hospitant an der Handelshochschule St. Gallen, Lehrzeit und kaufmänn. Betätigung in der Textil- und Aluminiumbranche. 1919 Associé in der Stoffel & Co., ab 1931 Konzernleiter. 1936 Übernahme der Weberei Elgg, 1943 Kauf und Modernisierung der Stoffdruckerei Gasser & Co. AG in Netstal. 1960 besass die Firma Handelshäuser u.a. in New York sowie Paris und beschäftigte rund 1'000 Mitarbeiter. Neuartige Webereiprodukte und die Textilveredelung spielten eine immer wichtigere Rolle. Bekannt wurden v.a. die feingesponnenen Nastücher, die sog. Stoffels-Tüechli, deren Produktion vor dem 2. Weltkrieg begann. 1962 erfolgte die Umwandlung der Stoffel & Co. in die Stoffel AG. 1933-55 Präs. des Verbands Schweiz. Baumwollgarn- und Stoffhändler, 1938-61 Mitglied des Kaufmänn. Direktoriums St. Gallen, ab 1949 Mitglied der Schweiz. Handelskammer.


Literatur
Max S. zum 65. Geburtstag, 1960
Max S. - The Third of May, hg. von T. Stoffel, 1992

Autorin/Autor: Peter Müller