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Haldimand, William

geboren 9.9.1784 London, gestorben 20.9.1862 Lausanne, ref., von Yverdon und brit. Staatsangehöriger, 1843 Ehrenbürger von Lausanne. Sohn des Antoine-François, Bankiers, und der Jane geb. Pickersgill. Bruder der Jane Marcet. Grossneffe des Frédéric ( -> 1). Ledig. Banklehre, 1809 Direktor der Bank von England, 1817 Direktor der von seinem Vater gegr. Bank. 1820 wurde H. als liberaler Abgeordneter ins brit. Unterhaus gewählt, 1826 verzichtete er auf sein polit. Mandat. Er liquidierte 1827 seine Bank und zog sich 1828 nach Lausanne zurück, wo er 1818 den Landsitz Le Denantou gekauft hatte. Als Philanthrop widmete sich H. im Ruhestand wohltätigen und gemeinnützigen Werken; er förderte 1840 den Bau der Kirche von Croix-d'Ouchy, gründete 1843 das Blindenheim und liess 1854 eine öffentl. Waschküche erstellen.


Literatur
– W. De la Rive, William H., 1944
– L. Polla, Rues de Lausanne, 1981, 128 f.

Autorin/Autor: Louis Polla / AHB