• <b>Jean-Jacques Kohler</b><br>Plakat, gestaltet 1932 von  Hans Tomamichel (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste). Nach der Fusion der Gruppe Peter, Cailler, Kohler mit Nestlé 1929 behielt das Unternehmen den Firmennamen der Schokoladefabrik von Jean-Jacques Kohler. Es unterstrich sogar seine Identität, indem es beim Tessiner Grafiker Hans Tomamichel ein neues Markenzeichen für die Marken Kohler und Cailler bestellte, die Zwillinge Fip und Fop. Fast überall in der Schweiz entstanden Fip-Fop-Clubs, die sich ausschliesslich an Kinder wandten und diesen unter anderem zwei Kinovorstellungen im Jahr anboten.

No 9

Kohler, Jean-Jacques

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geboren 29.1.1860 Lausanne, gestorben 4.10.1930 La Tour-de-Peilz, ref., von Büren an der Aare und Lausanne. Sohn des Charles-Amédée, Industriellen und Kaufmanns, und der Henriette Emilie geb. David. Enkel des Charles-Amédée ( -> 1). ∞ Emma K., seine Cousine, Tochter des Emile, Industriellen in Brasilien, späteren Stadtrats von Lausanne. Schulen in Lausanne, kaufmänn. Lehre in Basel und Praktikum in Paris. Zusammen mit seinem Bruder Amédée-Louis verlegte K. 1896 die familieneigene Schokoladefabrik von Lausanne nach Echandens. Als das Unternehmen 1898 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde, übernahm er deren Leitung. Nach Fusionen mit den Firmen Peter 1904 und Cailler 1911 leitete er die Fabriken der PCK-Gruppe (Peter-Cailler-Kohler), die 1929 von Nestlé & Anglo-Swiss Condensed Milk Co. übernommen wurde. 1906 Oberst, 1914-18 Platzkommandant von Lausanne.

<b>Jean-Jacques Kohler</b><br>Plakat, gestaltet 1932 von  Hans Tomamichel (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>Nach der Fusion der Gruppe Peter, Cailler, Kohler mit Nestlé 1929 behielt das Unternehmen den Firmennamen der Schokoladefabrik von Jean-Jacques Kohler. Es unterstrich sogar seine Identität, indem es beim Tessiner Grafiker Hans Tomamichel ein neues Markenzeichen für die Marken Kohler und Cailler bestellte, die Zwillinge Fip und Fop. Fast überall in der Schweiz entstanden Fip-Fop-Clubs, die sich ausschliesslich an Kinder wandten und diesen unter anderem zwei Kinovorstellungen im Jahr anboten.<BR/><BR/>
Plakat, gestaltet 1932 von Hans Tomamichel (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).
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Literatur
– A. de Mestral, «Jean-Jacques K. (1860-1930)», in Pionniers suisses de l'économie et de la technique 5, 1960, 35-56
Encycl.VD 3, 147-154

Autorin/Autor: Louis Polla / GL