No 19

Glutz, Viktor Franz Anton (Ruchti)

geboren 14.6.1747 Solothurn, gestorben 9.10.1824 Solothurn, kath., von Solothurn. Sohn des Johann Viktor Anton, Grossrats und Schultheissen, und der Maria Jakobea Vallier von Sankt Albin. (Halb-)Bruder des Karl Ambros ( -> 10) und des Peter ( -> 16). Stud. am Collegium Germanicum in Rom (Dr. theol.), weitere Studien in Paris, 1770 Priesterweihe. 1771 Stiftsprediger zu St. Ursen in Solothurn, 1785 Chorherr, ab 1805 Stiftssekretär, Domscholaster, Kapellmeister sowie Generalvikar des Bistums Lausanne, ab 1809 Propst des Stiftes. Am 29.5.1820 ernannte der Papst G. zum Koadjutor des Bf. von Basel mit Nachfolgerecht (Weihbf.), womit Solothurn in den Bistumsverhandlungen als künftige Bischofsresidenz in den Vordergrund rückte. Am 3.9.1820 von Nuntius Ignazio Nasalli zu St. Urban zum Titularbf. von Cherson (Ukraine) gewählt.


Literatur
– F. Wigger, «Die Verhandlungen über die Wiederbesetzung der Koadjutorie des Bistums Basel», in JbSolG 47, 1974, 285-300

Autorin/Autor: Peter Walliser