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Kugler, Charles

geboren 25.12.1822 Stuttgart, gestorben 27.9.1896 Collex-Bossy, kath., aus Württemberg, ab 1868 von Genf. Sohn des Joseph und der Catherine geb. Frohlich. ∞ 1859 Françoise Deleiderrier, Tochter des Jean-Pierre, Lampenmachers in Genf. 1846 eröffnete K. in Lausanne ein Giessereiatelier für Messingprodukte (Öl- und Petrollampen, Armaturen). Nach der Umwandlung in die Firma Kugler 1854 zog das Unternehmen 1863 als neue Gesellschaft Charles Kugler-Deleiderrier nach Genf, wo es ab 1870 im Quartier Coulouvrenière ansässig war. 1923 gründete sein Sohn Jean die Fabrik J. Kugler fils aîné SA, die 1930 in den ehem. Gardy-Fabrikgebäuden im Genfer Quartier La Jonction untergebracht wurde. Die Firma wurde 1937 in die Kugler fonderie et robinetterie SA umgewandelt. Ab 1946 schuf sich diese mit zwei Produkten einen Namen: mit qualitativ hochstehenden Wasserhahnen (Kugler) und Stahl-Bronze-Teilen mit Antifriktionseigenschaften (Bimetal). Letztere produzierte die Kugler Bimetal SA in Le Lignon. Die Übernahme der Armaturenproduktion durch die Similor SA 1996 führte zur Firma Similor Kugler. Diese beschäftigte 2006 als Marktführerin in der Schweiz 380 Angestellte in ihren Fabriken in Carouge (GE) und Wallisellen.


Archive
– AEG
Literatur
– C.F. Landry, «100 ans d'efforts», in Kugler revue 16, 1954, 1-7
Encycl.GE 7, 59

Autorin/Autor: Jean de Senarclens / SK