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Eggis, Adolphe d'

geboren 1855 Freiburg, gestorben 8.2.1941 Freiburg, kath., von Freiburg. Sohn des Augustin, Lehrers am Kollegium St. Michael und Kapellmeisters, und der Maria Katharina geb. von Arx. Halbbruder des Etienne ( -> 2). ∞ Anna Maria Borner, Tochter des Hyazinth, SBB-Mechanikers. Kollegium St. Michael. Zusammen mit Georges Python gründete E. 1892 die Freiburger Staatsbank (FSB, seit 1998 Freiburger Kantonalbank) und stand mit seiner eigenen Bank Eggis & Cie. für die Folgen des Finanzdebakels der Universitätslotterie ein. 1904 Mitbegründer des Konservatoriums Freiburg, 1907-12 dessen Kommissionspräs. Als Finanzbeauftragter des Heiligen Stuhls (ab 1904) erhielt E. von Pius X. 1905 den erblichen Grafentitel. Er war Aktivmitglied zahlreicher gelehrter Gesellschaften und schuf zwei populärwissenschaftl. Zeitschriften, nämlich 1879 "Le Monde de la science et de l'industrie" und 1886 "La Science pratique".


Literatur
NEF 75, 1942, 184-192
– J.-J. d'Eggis, Famille E.-d'E. & familles alliées, Ms., 1996 (StAFR)

Autorin/Autor: Pierre-Philippe Bugnard / MD