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Meiner, Johannes

geboren 28.1.1867 Zittau (Sachsen), gestorben 15.6.1941 Zürich, prot., Deutscher. Sohn des Adolf, Fotografen, und der Marie geb. Werner. ∞ 1896 Louise Severin, Tochter des Karl Heinrich. 1882-85 Fotografenlehre im väterl. Betrieb in Zittau. 1886-93 Wanderjahre in Deutschland, Chicago, Genf und Lausanne. 1894 Eröffnung eines Ateliers in Zürich, vorerst Porträtfotograf, Erfolg mit Kinderaufnahmen, 1916 Veröffentlichung von Reportagen aus den Lazaretten des Weltkriegs, offizieller Fotograf des Lesezirkels Hottingen, ab 1929 Vorträge an der Volkshochschule Zürich, ab ca. 1930 Spezialisierung auf Architektur-, Gewerbe- und Industrieaufnahmen. M.s Fotografien dokumentieren die bürgerl. Lebenswelt und -kultur in Zürich. 1913 Goldmedaille am Gevaert-Kongress, 1914 Silbermedaille an der Landesausstellung in Bern, 1934 Diplom der Photograph. Gesellschaft in Wien.


Archive
– BAZ, Nachlass (ca. 85'000 Negative)
Literatur
– M. Schaub, «Archäologie der Augenblicke», in TA-Mgz., 27.5.1978, 16-21
Photographie in der Schweiz, 1992
Johannes und Hans M., hg. von F.F. Vogel, 2005

Autorin/Autor: Sylvia Bärtschi-Baumann