• <b>Wilfrid Moser</b><br>Plakat für die Retrospektive des Künstlers im Kunsthaus Zürich, 1970 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).

No 42

Moser, Wilfrid

geboren 10.6.1914 Zürich, gestorben 19.12.1997 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Eugen, Sprachlehrers und Sinologen, und der Mathilde geb. Bühler. ∞ 1) Johanna Gysi, Tochter des August, Kunsttischlers und Innendekorateurs, 2) Eva Consuelo Puig, Tochter des Joan Puig i Ferreter, katalan. Schriftstellers. Gymnasium in Zürich, 1931 Matura in Lausanne. 1935-38 Aufenthalt in Marokko und Spanien, danach Aktivdienst in der Schweiz. Ab 1945 als Maler in Paris. Regelmässige Aufenthalte in Ronco sopra Ascona und Zürich. In den 1950er Jahren führender Vertreter des Tachismus. In den 1960er Jahren folgten bemalte Plastiken aus Kunststoff, darunter Grossplastiken für den öffentl. Raum. Mit der Entwicklung eines raumexpressiven Realismus am Motiv des Steinbruchs ab 1974 Rückkehr zur Malerei. 1958 und 1980 Biennale Venedig, 1959 und 1963 Biennale São Paulo. 1965-72 Mitglied der Eidg. Kunstkommission. 1971-78 Zentralpräs. der Gesellschaft Schweiz. Maler, Bildhauer und Architekten. 1989 Kunstpreis der Stadt Zürich.

<b>Wilfrid Moser</b><br>Plakat für die Retrospektive des Künstlers im Kunsthaus Zürich, 1970 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).<BR/>
Plakat für die Retrospektive des Künstlers im Kunsthaus Zürich, 1970 (Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung, Zürcher Hochschule der Künste).
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Literatur
BLSK, 747-749

Autorin/Autor: Tina Grütter