04/01/2007 | Rückmeldung | PDF | drucken | 

Goppisberg

Ehem polit. Gem. VS, die sich 2003 mit Greich und Ried-Mörel zur Gem. Riederalp zusammenschloss. Das Strassendorf G. liegt am Nordhang des Rhonetales am Weg Greich-Betten auf 1334 m. 1200 Goblisperg, 1331 Goplinsberg. 1850 85 Einw.; 1900 89; 1950 104; 2000 79. Zwei Grabfunde (Bronze- und Römerzeit). G. wird 1343 als communitas erwähnt und bildete vor 1798 mit Betten ein Viertel von Mörel-Grengiols. G. gehört seit jeher zur Pfarrei Mörel und ist seit 1845 ein Rektorat; die Kapelle Johannes der Täufer wurde 1669 erstellt. 1981 erfolgte die Erschliessung durch eine Autostrasse. Die Entwicklung des Tourismus seit der Mitte des 20. Jh. förderte die Verlagerung des Siedlungsschwerpunkts auf die Goppisberger Alp.


Literatur
– P. Arnold, Licht und Schatten in den 10 Gem. von Oestlich-Raron, 1961
Kdm VS 3, 1991, 208-220

Autorin/Autor: Philipp Kalbermatter