25/09/2014 | Rückmeldung | PDF | drucken
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Vacchini, Livio

geboren 27.2.1933 Locarno,gestorben 2.4.2007 Basel, von Ascona. Sohn des Mario Vittorio Giuseppe Ressiga-V. und der Rosa Maria geb. Gurgo. ∞ Bruna, Tochter des Bruno Brunoni, Architekt, von Centovalli. 1953-58 Architekturstud. an der ETH Zürich bei Rino Tami, Praktika in Stockholm und Paris. Nach seiner Rückkehr nach Locarno 1961 arbeitete V. 1963-68 mit Luigi Snozzi zusammen. Später betätigte er sich, abgesehen von einigen gemeinsamen Projekten mit Aurelio Galfetti 1973-76, als selbstständiger Architekt. Zu seinen wichtigsten Werken zählen die Architekturschule in Nancy (1993-95), die Mehrzweckhalle in Losone (1995-97) sowie das Verwaltungs- und Geschäftsgebäude La Ferriera (2000-03) in Locarno. Ab 1995 arbeitete er mit Silvia Gmür zusammen und war gleichzeitig in Locarno und in Basel tätig. V. war einer der aktivsten Vertreter der Tessiner Architektur und gehörte ab den 1970er Jahren zu den Begründern ihres internat. Rufs. Bei aller formalen Strenge seines Schaffens gelang es ihm, eine originelle Synthese zwischen den Werten der klass. Architektur und der zeitgenöss. abstrakten Kunst herzustellen.


Werke
Capolavori, 2007
Archive
– AdM, Nachlass
Literatur
Architektenlex., 543 f.
– R. Masiero, Livio V., 1999
– C.C. Falasca, Incontro con Livio V. su tecnologie e cultura del progetto, 2007

Autorin/Autor: Sylvain Malfroy / GL