No 2

Sachs, Lisbeth

geboren 12.5.1914 Neuenhof,gestorben 13.8.2002 Zürich, ref., von Ennetbaden. Tochter des Karl ( -> 1). Ledig. Architekturstud. an der ETH Zürich bei Otto Rudolf Salvisberg, 1939 Diplom. Reisen in die USA und nach Skandinavien. S.' Schaffen wurde vom Werk Alvar Aaltos geprägt, für den sie arbeitete. Ab 1939 war sie als selbstständige Architektin in Zürich tätig. 1939 gewann S. den 1. Preis für das Projekt des Badener Kurtheaters, das 1951-52 realisiert und beispielhaft in den räuml. Kontext integriert wurde. Sie baute geometrisch komplexe Wohnhäuser aus Holz, zahlreiche öffentl. Gebäude und Siedlungen (mit Werner Müller) sowie die Kunsthalle der Saffa 1958. Ausserdem war sie als Architekturkritikerin für die Zeitschrift "Werk" und für die NZZ tätig. Mitglied des SIA, des Schweiz. Werkbunds und der Gesellschaft Schweiz. Malerinnen, Bildhauerinnen und Kunstgewerblerinnen.


Archive
– ETH-GTA, Nachlass
Literatur
Architektenlex., 466
– E. Lang Jakob, «Leben und Werk von Lisbeth S.», in Tec21, 43, 2002, 32 f.

Autorin/Autor: Evelyne Lang Jakob / GL