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Neuenschwander, Eduard

geboren 6.5.1924 Zürich,gestorben 1.10.2013 Gockhausen, ref., von Höfen und Zürich. Sohn des Eduard, Verlegers. ∞ 1) 1951 Claudia Naef, 2) 1994 Maria Menchu Asuncion. 1945 Stud. der Biologie und Geschichte an der Univ. Zürich, 1946-49 der Architektur an der ETH. 1949-52 Mitarbeit in Alvar Aaltos Büro, ab 1953 eigenes Architekturbüro in Zürich, ab 1964 zudem ein Atelier in Gockhausen. Nach 1952 befasste sich N. mit Baustandardisierung und Vorfabrikation sowie ab Ende der 1960er Jahre mit der Park- und Landschaftsgestaltung (1975 Gründung des Instituts für Umweltgestaltung). Zu seinen wichtigsten Arbeiten gehören die Grossüberbauungen in Niederuster und Schlieren (1973-75), die Kantonsschule Rämibühl (1966-70) und die Renovation des ma. Wohnhauses am Rindermarkt 7 in Zürich (1995). Für Letzteres erhielt er die Auszeichnung Europa Nostra Award sowie den Zürcher Heimatschutzpreis.


Werke
– (zusammen mit C. Neuenschwander) Finn. Bauten, 1954
Niemandsland, 1988
Literatur
Architektenlex., 399

Autorin/Autor: Dagmar Böcker