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Egender, Karl

geboren 25.9.1897 Burzweiler (Elsass), gestorben 19.9.1969 Meilen, von Zürich. Sohn des Karl Franz, Gipsermeisters. ∞ 1) Marie Elisabethe Buchner, Tochter des Kaspar, 2) 1930 Gertrud Ida Wintsch, Malerin, Tochter des Victor Eugen. Hochbauzeichnerlehre in Zürich, danach einjährige Tätigkeit bei einem Architekten in Biel (BE). 1920-21 bei Paul Bonatz an der Techn. Hochschule in Stuttgart. Ca. 1922-32 Architektengemeinschaft mit Adolf Steger, danach u.a. mit Wilhelm Müller. Steger und E. prägten die frühe Phase des Neuen Bauens in Zürich wesentlich mit (Schule und Museum für Gestaltung Zürich, 1930-33). Bekannte Werke der 1930er Jahre sind die Stahlkonstruktionen der ref. Johanneskirche Basel (1934-36 mit Ernst Friedrich Burckhardt) und das Hallenstadion Oerlikon (1938-39). Nach 1945 etablierte sich E. als bekannter Warenhausarchitekt sowohl in der Schweiz (Globus Zürich, 1969 eröffnet) wie in Deutschland (Warenhaus Breuninger in Stuttgart, 1951 und 1959).


Archive
– ETH-GTA, Nachlass
Literatur
Architektenlex., 505 f.

Autorin/Autor: Leza Dosch