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Brera, Georges

geboren 27.11.1919 Genf, gestorben 25.9.2000 Genf, konfessionslos, ab 1951 von Genf. Sohn der Juliette B. geb. Louise Benoît-Gonin, Diamantenschleiferin. ∞ 1) Irène Verdesi, 2) Rita Lutolf, 3) Patricia Bersot. 1936-40 Stud. an der Kunstgewerbeschule, 1945-46 an der Architekturfakultät in Genf bei Eugène Beaudouin und Denis Honegger. 1946 tat er sich mit Paul Waltenspühl zusammen. Sie entwarfen das Schulzentrum im Parc Geisendorf, das Schwimmbad von Lancy und arbeiteten mit am Wohn- und Gewerbequartier Tours de Carouge. 1965-67 baute B. die Kläranlage in Aïre. Ab 1970 nahm er an den Arbeiten am Genfer Palais des Expositions und am Flughafen-Bahnhof Genf-Cointrin teil. 1948 Präs. der Genfer Gruppe der Congrès internationaux d'architecture moderne (CIAM), Teilnahme an den CIAM-Kongressen von 1953, 1956 und 1957. Vorkämpfer der Genfer Stadtplanung, 1965 Präs. der Genfer Städtebaukommission. 1957-64 Lehrer an der Ecole des arts décoratifs, 1968-80 an der Architekturfakultät der Univ. Genf.


Archive
– ACM
Literatur
Architektenlex., 91 f., (mit Archiv-, Werk- und Literaturverz.)

Autorin/Autor: Nicole Staehli-Canetta / AW