Inden

Polit. Gem. VS, Bez. Leuk. Auf einem Hochplateau an der Strasse nach Leukerbad und dem Gemmipass gelegen. 1242 Indes. 1850 77 Einw.; 1900 93; 1950 82; 1970 48; 2000 89. I. gehörte bis 1798 zum Drittel Von Zuben auf des Zenden Leuk. 1322 erwähnt als communitas; an der Spitze standen zwei Gewaltshaber. Das Burgerhaus entstand wahrscheinlich im 16. Jh., 1742 Neubau. Im MA war I. Teil der Pfarrei Leuk; um 1500 Bau der Kapelle hl. Antonius, 1767 der Kirche Maria zum guten Rat, 1775 Pfarrei. 1741 fiel das Dorf einem Brand zum Opfer. Die 1539 entstandene Brücke von Ulrich Ruffiner und die Rumelingbrücke von 1850 führen über die Dala. 1850 erfolgte die Erschliessung von I. durch die Strasse Leuk-Leukerbad; zudem war I. 1915-67 mit der Eisenbahn erreichbar. Bis 1967 bestand eine eigene Schule, seither befindet sie sich in Leukerbad.


Literatur
– B. Schnyder, P. Heldner, 750 Jahre I., 1993

Autorin/Autor: Philipp Kalbermatter