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Kägi [Kaegi], Werner

geboren 26.2.1901 Oetwil am See,gestorben 15.6.1979 Basel, ref., von Oetwil am See. Sohn des Paul, Pfarrers, und der Ida geb. Nussberger. ∞ 1936 Adrienne von Speyr, Witwe des Emil Dürr. Schwager der Regina ( -> 4). Besuch des Literaturgymnasiums in Zürich, 1919-24 Stud. der Geschichte, Kunstgeschichte und ital. Literatur an den Univ. Zürich, Florenz und Leipzig, 1924 Dr. phil., danach u.a. Studien in Paris und Basel, dort 1933 Habilitation. 1935-71 Ordinarius für Mittlere und Neuere Geschichte an der Univ. Basel. K.s Forschungsschwerpunkte lagen auf den Gebieten der Geistes- und Ideengeschichte. So verfasste er u.a. eine umfangreiche Biografie über Jacob Burckhardt. Ferner übersetzte er Werke des niederländ. Kulturhistorikers Johan Huizinga.


Archive
Paul-Sacher-Stiftung in Basel, Nachlass
Literatur
– M. Welti, Ohne Frauen geht es nicht: Werner Kaegi (1901-1979), 1993
Hist. Meditationen 3, hg. von R. Teuteberg, 1994, 9-22, 35 f., (mit Werkverz.)

Autorin/Autor: Pierre Surchat