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Oesch, Hans

geboren 10.9.1926 Wolfhalden, gestorben 7.5.1992 Anwil, ref., von Balgach. Sohn des Johann Sebastian und der Emma geb. Lieberherr. ∞ 1) 1951 Adelheid Bächtold, 2) 1975 Veronika Louise Meier. 1946-51 Stud. der Musikwissenschaft bei Jacques Handschin an der Univ. Basel, 1951 Promotion, 1959 Habilitation an der Univ. Zürich. Bis 1967 Musikrezensent und Inlandredaktor der "National-Zeitung" und Lehrbeauftragter an der Univ. Basel, ab 1967 o. Prof. an der Univ. Basel mit den zentralen Forschungsgebieten Musik des 20. Jh. und Ethnomusikologie. O. verfasste u.a. das Handbuch "Aussereurop. Musik" (2 Bde., 1984-87) und war Mitherausgeber der Gesamtausgabe des Werks von Arcangelo Corelli sowie der Zeitschrift für Neue Musik "Melos NZ" (1972-78). 1986-92 wirkte er als wissenschaftl. Leiter der Paul-Sacher-Stiftung in Basel.


Literatur
Festgabe für Hans O., 1991

Autorin/Autor: Christoph Ballmer