Valeyres-sous-Montagny

Polit. Gem. VD, Bez. Jura-Nord vaudois, am linken Ufer der Brine nordwestlich von Yverdon-les-Bains. 1139-48 Valeriis. 1803 204 Einw.; 1850 215; 1900 189; 1950 167; 2000 534. Im MA unterstand V. der Herrschaft Montagny-le-Corboz (heute Montagny-près-Yverdon), wo die Burgruinen das Dorf noch immer dominieren, 1484-1798 der gemeinen Herrschaft Grandson. 1798-1802 war es Teil des Distrikts Grandson und 1803-2006 des Bez. Yverdon. V. gehörte stets zur Kirchgem. Montagny. Bis Ende des 19. Jh. war das Dorf v.a. auf Landwirtschaft ausgerichtet, inklusive ein wenig Weinbau. Die Eröffnung der Bahnlinie Yverdon-Sainte-Croix 1893 brachte der Gem. einen ersten Aufschwung. Nach 1980 profitierte V. von seiner Nähe zu Yverdon-les-Bains und Grandson. 1982 wurde ein regionales Sportzentrum gebaut. Es entstanden mehrere Wohnquartiere, Handwerker und Unternehmen liessen sich nieder. 2005 wurde die Autobahn A5 eröffnet. 2005 stellte der 2. Sektor 51% der Arbeitsplätze in V. Seit 2007 gehört V. zur Agglomeration Yverdon-les-Bains.


Literatur
– L. Michaud, Yverdon à travers son passé, 1969

Autorin/Autor: Philippe Heubi / MS