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Rovray

Politische Gemeinde VD, Bezirk Jura-Nord vaudois, seit 2005 mit Arrissoules. Ihr Gebiet erstreckt sich über die am südöstlichen Ufer des Neuenburgersees gelegene Hochebene oberhalb von Yvonand. 1403-1409 Roueraye. 1803 99 Einw.; 1850 183; 1900 158; 1950 96; 2000 87. Röm. Münzfunde in R. stehen möglicherweise in Zusammenhang mit einem Heiligtum. Im 17. Jh. errichteten die Berner einen Wachturm. R. gehörte im MA zur Herrschaft Saint-Martin-du-Chêne, die während der Berner Herrschaft 1536-1798 der Vogtei Yverdon unterstand. 1798-2006 bildete die Gemeinde einen Teil des Bezirks Yverdon. Kirchlich war die gemeinsame Pfarrei von R. und Arrissoules jener von Yvonand angegliedert. Die um 1448 geschaffene St.-Blasius-Kapelle wurde 1588 und 1753-54 neu aufgebaut. Zu Beginn des 21. Jh. war R. noch immer eine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde. 2005 bot ausschliesslich der 1. Sektor Arbeitsplätze in R.


Literatur
– M. Perret, La voix des morts, 1950

Autorin/Autor: Philippe Heubi / ASCH