No 14

Huber, Daniel

geboren 23.6.1768 Basel, gestorben 3.12.1829 Basel, ref., von Basel. Sohn des Johann Jakob ( -> 50). Bruder des Johann Rudolf ( -> 53). ∞ 1802 Caroline Battier, Tochter des Emanuel, Stadthauptmanns und Stiftsschaffners. Stud. der klass. Philologie und der Medizin in Basel. 1790 Ablehnung eines Rufs nach Danzig. 1792 Prof. der Mathematik an der Univ. Basel. Ab 1802 auch Direktor der Universitätsbibliothek, der er seine Privatbibliothek vermachte. Schon 1784-90 publizierte er einige bedeutende astronom. Aufsätze über Kometen, Refraktion, die Säkularparallaxe der Sonne und den Lichtwechsel des Algol. 1815 Beginn der trigonometr. Vermessung des Basler Gebiets. 1817 Gründung der Basler Naturforschenden Gesellschaft. H. verfasste ferner einen Beitrag zur Parallelentheorie ("Nova theoria" 1823), der den Beifall von Adrien Marie Legendre fand, und ein Werk über den elsäss. Universalgelehrten Johann Heinrich Lambert (1829). Viele, z.T. bedeutende theoret. Entwürfe H.s blieben unveröffentlicht.


Archive
– StABS, PrivA
– UBB, Nachlass
Literatur
NDB 9, 689 f.

Autorin/Autor: Karin Marti-Weissenbach