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Combremont-le-Grand

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Polit. Gem. VD, Bez. Payerne, an der Strasse Payerne-Thierrens. 911 Cumbromo, 1142 Combremont. 1432 21 Haushalte; 1764 194 Einw.; 1798 257; 1850 444; 1900 441; 1920 458; 1950 362; 1980 278; 2000 308. Frühma. Gräber bei Le Cerisier (Flurname); in der Nähe drei brunnenschachtartige Gruben unbestimmbaren Alters in dreieckiger Anordnung. Die Herrschaft gehörte bis zum 14. Jh. der Fam. von Combremont. Diese errichtete 1330/40 an der Stelle eines Vorgängerbaus ein Schloss, das in der 2. Hälfte des 16. Jh. umgebaut wurde. Nach dem Aussterben der Combremont ging die Herrschaft nacheinander an versch. Fam. (d'Avenches, d'Estavayer, Mestral und Mayor), bis Bern und Freiburg sie 1536 unter sich aufteilten. Der grösste Teil wurde bernisch und kam zur Landvogtei Moudon. In C. bestand ein herrschaftl. Gericht; für die Dorfverwaltung waren die Gemeindeversammlung sowie zwei Ortsvorsteher zuständig. 1798-1803 gehörte C. zum Bez. Moudon, danach zum Bez. Payerne. 911 wird in C. eine Kapelle erwähnt, im 14. Jh. eine Pfarrkirche. 1824-25 wurde die Kirche gänzlich neu erbaut. Die Kirchgem. von C. umfasst bis heute auch Combremont-le-Petit, Treytorrens und Champtauroz. Neben Landwirtschaftsbetrieben gibt es in C. auch einige Kleinunternehmen. In den 1980er Jahren entstand südl. des Dorfes ein Quartier mit Einfamilienhäusern. 1951 bezog die Schule neue Räumlichkeiten.


Autorin/Autor: Valérie Favez / MF