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Brenni, Carlo Enrico

geboren 8.1.1688 Salorino, gestorben 9.12.1745 Kopenaghen, kath., von Salorino. Sohn des Giovanni Battista, Stuckateurs. Ausbildung wahrscheinlich beim Vater, der v.a. in Bamberg tätig war. Erstmals ist sein Wirken bezeugt im Dom von Hamburg, wo er 1716 das Grabmal von Wilhelm von Ahlefeld gestaltete. Als "Brenno aus Hamburg" wird er 1721-22 in Akten zu Arbeiten im Schloss Eutin bei Lübeck erwähnt. Zur gleichen Zeit trat er in den Dienst des Kg. von Dänemark und blieb bis zu seinem Tod königl. Hofstuckateur. B. verstand es, sich versch. Stilen anzupassen, von den noch am Barock orientierten plast. Stuckaturen (in Fredensborg und Clausholm) über den Bandelwerkstil (im Jagdschlösschen Ermitage bei Kopenhagen) zum franz. Rokoko (in Frederiksdal).


Literatur
Martinola, Inventario 1, 490 f.
DBI 14, 147 f.

Autorin/Autor: Lucia Pedrini Stanga / RG