Bachmann (ZG)

Geschlecht in den Gem. Menzingen und Zug. 1359 ist ein Ulrich in Wilen (Gem. Menzingen) als Lehensmann von St. Blasien belegt. Im 15. und 16. Jh. waren Hans ( -> 11), Konrad ( -> 23), Konrad ( -> 24) sowie Oswald, Walter und Beat Landvögte und Ratsherren. Hans ( -> 11) war der erste von mind. acht B., die zwischen 1469 und 1620 und mit dem Ratsherrn Klemens Oswald (1740-1803) nochmals 1777-98 als Ammänner des (1679 vom Kloster Einsiedeln ausgekauften) Gotteshausgerichts (Menzingen und Teile des Ägeritals) amtierten. Der Menzinger Gemeindepräs. Johann Peter (1775-1844), Sohn des Letztern, führte 1823 mit dem Lehrer Dominik (1781-1855) seine Gem. in die kurze Sezession vom Kt. Zug.

Hans aus dem kleinen, im späten 18. Jh. ausgestorbenen Zuger Zweig, der sich auch Zumbach nannte, war 1478 Obervogt von Steinhausen. Mehrere seiner Nachkommen waren Ratsherren oder Schreiber: sein Sohn Ulrich ( -> 29), sein Enkel Jakob, dessen Sohn Adam ( -> 1) und die Enkel Adam und Johann Gebhard, 1634-38 Stadtschreiber, danach Kanzler in Wettingen.


Literatur
– A. Iten, E. Zumbach, Wappenbuch des Kt. Zug, 21974

Autorin/Autor: Renato Morosoli