08/01/2009 | Rückmeldung | PDF | drucken | 

Mötschwil

Polit. Gem. BE, Amtsbez. Burgdorf, welche die Dörfer M. (mit Grüt) und Schleumen sowie den Weiler Kreuzweg (Schulhaus) umfasst und bis 1910 M.-Schleumen hiess. 1328 Mötschwile. 1764 112 Einw.; 1850 198; 1900 234; 1950 208; 2000 112. Gräberfeld der Latènezeit (Wydacker). Die Zelgdörfer M. und Schleumen sowie der Hof Grüt teilten gerichtlich und politisch die geschichtl. Entwicklung mit Alchenflüh, gehörten indessen zur Kirchgem. Hindelbank und militärisch zum Landgericht Zollikofen. Das Kloster Fraubrunnen war im dorf (1331) begütert. Seit 1804 führen M., Lyssach und Rohrmoos (Gem. Oberburg) gemeinsam eine Schule (Schulgemeindeverband Kreuzweg, Schulhaus von 1806). Die landwirtschaftlich geprägte Gem. erfuhr trotz der Nähe zu Eisenbahn (Stationen Hindelbank oder Lyssach) und Autobahn (Anschluss Kirchberg) wenig Bautätigkeit und hat relativ wenig Pendlerverkehr.


Literatur
Heimatbuch des Amtes Burgdorf und der Kirchgem. Utzenstorf und Bätterkinden, 2 Bde., 1930-38
– U. Schneeberger, Bauinventar der Gem. M., 2006

Autorin/Autor: Anne-Marie Dubler