Vucherens

Polit. Gem. VD, Bez. Broye-Vully, zwischen den Tälern des Flon de Carouge und der Bressonnaz gelegen, besteht aus versch. Weilern (La Râpe, Le Closy, Sarandin) und Einzelhöfen. Die Strassen Lausanne-Moudon und Vevey-Moudon führen durch V. 1224 Wicherens. 1550 18 Feuerstätten; 1764 245 Einw.; 1850 458; 1900 379; 1950 289; 2000 444. 1280 besass Giroldus von Syens Güter in Sarandin. 1300 wird Jean de V. als Besitzer des Turms in Saint-Martin-du-Chêne erwähnt. 1358 gehörte V. zur savoy. Kastlanei, 1536-1798 zur bern. Landvogtei und 1798-2006 zum Bez. Moudon. 1523 wird eine Kapelle erwähnt. Die aktuelle Kirche entstand 1737. Zusammen mit Hermenches und Rossenges war V. nach Syens kirchgenössig. Ab Anfang des 18. Jh. bis um 1900 wurde Tuffstein abgebaut. 1902-62 war V. eine Station an der Strassenbahnlinie Lausanne-Moudon, die inzwischen von einem Autobus bedient wird. Die landwirtschaftlich geprägte Gem. mit fast 25% der Arbeitsplätze im 1. Sektor (2005) entwickelte sich langsam zu einer Wohngemeinde.


Archive
– ACV
– Archivio di Stato, Turin

Autorin/Autor: Emmanuel Abetel / SRL