Schweizer Frauenblatt

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Das S. wurde als polit. Wochenzeitung 1919 in Aarau gegründet. Es sollte für die polit., wirtschaftl. und soziale Stellung der Frau und für das Frauenstimmrecht sensibilisieren. Nach der Entlassung der ersten Redaktorin Elisabeth Thommen 1921 diente die Zeitung 1922-64 als Organ des Bundes Schweiz. Frauenvereine und vertrat in der Folge eine moderatere Linie. Das S. war das Deutschschweizer Pendant zur Zeitung "Le Mouvement féministe", die 1912 in der Westschweiz gegründet worden war (Frauenpresse). Finanziell getragen wurde das S. zunächst von der Schweizer Frauenblatt AG Aarau, ab 1925 von der Genossenschaft Schweizer Frauenblatt. Während der Saffa 1958 erschien das S. als offizielle Ausstellungszeitung. Nach finanziellen Krisen wurde es 1964 an die Buchdruckerei Winterthur verkauft, die es ab 1931 gedruckt hatte. Ab 1974 als Monatszeitschrift herausgegeben, änderte die Zeitschrift 1979 den Titel zu "Mir Fraue", 1989 zu "Zeitspiegel der Frau" und stellte 1990 ihr Erscheinen ein.


Literatur
– B. Marti, Die Frauenpresse von den Anfängen bis 1985, 1987

Autorin/Autor: Ruth Ammann