Binkert

Erstmals nachgewiesen ist die Fam. mit Stammvater Hans 1583 in Dogern (Württemberg), in der Schweiz erstmals mit Johannes (1615-82) in Leibstadt. Heute ist das Unteraargauer Geschlecht in zahlreichen Kantonen vertreten. Der Name weist auf das Schmiedehandwerk hin, das bis weit ins 18. Jh. das traditionelle Familiengewerbe darstellte. Später wandten sich die B. verschiedensten Berufen zu. Ein Zweig der Hettenschwiler B. erwarb 1882 in Laufenburg das Druckerei- und Verlagsunternehmen Reimann und Kuolen (bis heute in Familienbesitz, seit 1959 als Binkert AG Familienaktiengesellschaft). Vertreter dieser Linie bekleideten und bekleiden Kaderfunktionen in Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Ein starkes Familienbewusstsein zeigt sich u.a. in der 1986 erschienenen Chronik.


Literatur
400 Jahre B., 1986, (StAAG)
– A. Müller, Gesch. der polit. Presse im Aargau, 2 Bde., 1998-2002

Autorin/Autor: Dominik Sauerländer