Magdalénienkultur

Letzte Rentierjägerkultur des Jungpaläolithikums (Paläolithikum), deren Name sich vom Unterschlupf La Madeleine (Dordogne) ableitet. Typisch für das zwischen 16000 und 12000 v.Chr. datierte schweiz. Magdalénien sind Werkzeuge aus Rentiergeweih, die häufig Verzierungen von Tierfiguren aufweisen, sowie in späteren Phasen Harpunen. Als wichtigste Fundorte gelten Hauterive-Champréveyres (NE), Neuenburg-Monruz und die Region Schaffhausen (Kesslerloch, Schweizersbild).


Autorin/Autor: Jean-Marie Le Tensorer / EM