Vaux-sur-Morges

Polit. Gem. VD, Bez. Morges, am linken Ufer der Morges gelegen, 1798 aus den Weilern Grand-Vaux und Petit-Vaux entstanden. Nach 1202 terra de Vallibus, bis 1920 Vaux. 1764 57 Einw. in Grand-Vaux, 34 in Petit-Vaux; 1798 88; 1850 97; 1900 129; 1950 120; 1980 85; 2000 158. Überreste einer röm. Siedlung, auf deren Gelände sich im FrühMA ein Gräberfeld befand. V. gehörte zur Herrschaft Monnaz, 1539-1798 zur Berner Landvogtei Morges und seit 1798 zum Bez. Morges. 1544 war Petit-Vaux nach Morges pfarrgenössig, Grand-Vaux nach Vufflens-le-Château, dem 1837 auch Petit-Vaux angegliedert wurde. Das Gebäude, in dem sich die Kapelle und das Gemeindehaus befinden, stammt von 1851. Die 1838 erw. Mühle an der Morges stellte 1990 den Betrieb ein. Die Käserei existiert seit 1842, die Käsereigenossenschaft seit 1889. Noch immer prägen Landwirtschaft und Weinbau den Charakter von V.


Literatur
Feuille des avis officiels du canton de Vaud, 29.7.1980; 22.12.1987

Autorin/Autor: François Béboux / BE