Bournens

Polit. Gem. VD, Bez. Cossonay. 1184 Brunens. 1453 14 Haushalte; 1764 184 Einw.; 1850 246; 1900 210; 1910 225; 1950 173;1960 143; 2000 251. Reste eines 1177 erw. Landpriorats, das bis zur Reformation den Chorherren vom Gr. St. Bernhard gehörte. Im MA gehörte B. den Herren de Cossonay. 1211 besass der Herr von Vufflens hier ein Lehen, das später nacheinander in den Besitz der Duin, Colombier, Allinges und Charrière (1589) gelangte. 1536-1798 war B. Teil der bern. Vogtei Morges. Verwaltet wurde das Dorf durch einen Zwölferrat. Die Kapelle von B., Filiale der Pfarrei Penthaz, wurde bei der Einführung der Reformation zweckentfremdet. B. gehörte 1536-1837 zur Pfarrei Cheseaux, 1837-52 zu Penthaz und seither zu Vufflens-la-Ville. 1853 erfolgte eine Flurbereinigung. Aufgrund der Nähe zur A1 sind seit 1980 im Süden des Dorfes einige Villen gebaut worden. In der einstigen Stampfe wurden 1987 Räume für die Gemeindeverwaltung und ein Theatersaal eingerichtet.


Literatur
B., 1991

Autorin/Autor: François Béboux / AW