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Constantine

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Polit. Gem. VD, Bez. Avenches. Die Gem. auf dem südl. Ausläufer des Mont Vully umfasst das Dorf C. und den südl. Teil von Salavaux. 1228 Costantina. 1550 24 Haushalte; 1764 328 Einw. (mit Montmagny); 1803 162; 1850 193; 1870 212; 1900 189; 1950 208; 1970 184; 2000 280. C. liegt an der Römerstrasse am Vully. Das Gemeindegebiet schloss Montmagny (ab 1811 unabhängig) und das Lehen Charbuens ein, das der Bf. von Sitten im 13. Jh. Peter II. von Savoyen verkauft hatte. Damals wurde C. der Kastlanei Cudrefin angeschlossen. 1382 gewährte Wilhelm von Grandson den Dorfgenossen von C. den Flurbann und Weiderechte. Z.Z. der bern. Vogtei Avenches (ab 1536) stand der Gem. ein Zwölferrat vor. C. war Gerichtsstätte des Meieramts Cudrefin. 1798-1802 bildete C. einen freiburg. Distrikt. Unter der dem hl. Martin geweihten Kirche kamen Gräber des 11. Jh. zum Vorschein. Abraham Dünz der Ältere renovierte 1668-71 das Pfarrhaus, 1675-80 die Kirche. Seit 1536 schliesst die Pfarrei Chabrey, Montmagny und (ausser 1695-1845) Villars-le-Grand ein. Handwerker und Kleinbetriebe, u.a. eine Getreidemühle in Salavaux, bestimmen die Wirtschaftsstruktur. Das Schloss C., im 17. Jh. im Besitz der Fam. de Pury, beherbergt seit 1919 ein Ferien- und Erholungsheim.


Autorin/Autor: Gilbert Marion / KMG