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Stauder, Jacob Carl

getauft 17.10.1694 Oberwil (BL), gestorben 9.2.1756 Luzern, kath., ab 1716 Bürger von Konstanz. Sohn des Franz Carl ( -> 1) und der Esther geb. Kündig. ∞ 1716 Maria Francisca Bettle, Tochter des Johann Jacob, Goldschmieds in Konstanz. 1701 Übersiedlung der Fam. nach Solothurn. Lehre beim Vater, später dessen Mitarbeiter. Vermutlich ab 1712 auf Wanderschaft, 1714 in Augsburg. 1716 Wohnsitznahme in Konstanz, Aufträge von versch. religiösen Orden. Um 1720 Hofmaler des Fürstbf. von Konstanz. 1724 im Gr. Rat von Konstanz und 1731-40 Stadtrichter. 1741 infolge fortwährender Abwesenheit aus allen Ämtern entlassen. 1733 in Diessenhofen, Ausmalung der Klosterkirche St. Katharinental. Anschliessend Umzug nach St. Blasien und 1746 nach Beromünster, Tätigkeit u.a. für das Kloster Muri. Ab ca. 1750 in Luzern wohnhaft, schuf S. 1751 die Deckenmalerei in der Jesuitenkirche.


Literatur
– T. Onken, Der Konstanzer Barockmaler Jacob Carl S., 1694-1756, 1972

Autorin/Autor: Tapan Bhattacharya