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Schinz, Johann Caspar

geboren 16.4.1797 Zürich, gestorben 9.8.1832 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Hans Rudolf S. zur Gloggen, Bankiers, und der Anna Katharina Huber. ∞ 1826 Emerentia Dorothea Hirzel. Grafikerlehre bei Johann Heinrich Lips, 1815 Malerlehre bei Johann Kaspar Huber, ab 1816 Ausbildung an der Akad. der Künste in München. 1820-25 in Rom, dort in engem Kontakt zum dt. Künstlerkreis der Nazarener, 1826 Rückkehr nach Zürich, Reise nach Weimar und Dresden, danach Zeichenlehrer am Techn. Institut in Zürich. Die bibl. und teilweise auch moral. Historiengemälde, so "Das Scherflein der Witwe" (um 1800, ref. Kirche Dinhard), "Maria mit Jesuskind und Johannesknaben" (um 1820, Kunsthaus Zürich) sind technisch perfekt und ganz dem Neorenaissancestil der Nazarener verpflichtet.


Literatur
BLSK, 939 f.

Autorin/Autor: Matthias Oberli