• <b>Johannes Pfenninger</b><br>Der Maler mit seiner Familie in seinem Atelier in Zürich. Aquarell, um 1805 (Schweizerisches Nationalmuseum).

No 4

Pfenninger, Johannes

geboren 20.2.1765 Stäfa, gestorben 31.12.1825 Zürich, ref., von Stäfa. Sohn des Johann Jakob, Färbermeisters, und der Magdalena Weymann. ∞ 1) 1801 Dorothea Kramer, Tochter des Hans Heinrich, Buchbinders, 2) 1816 Magdalena Baag, Modehändlerin, Tochter des Jakob. Bereits mit acht Jahren arbeitete P. als Ofenkachelmaler beim Hafner Johannes Schulthess in Stäfa. Um 1778 wurde er von Johann Kaspar Lavater an Georg Friedrich Schmoll in Urdorf vermittelt, wo P. eine Zeichenausbildung erhielt. Anschliessend war er als Sekr. bei Lavater tätig, fertigte für die "Physiognom. Fragmente" Porträts und Schattenrisse an und erhielt Zeichenstunden bei Johann Balthasar Bullinger. In den 1780er Jahren bildete er sich in der Werkstatt des Kupferstechers Christian von Mechel in Basel weiter. Später nahm er Unterricht bei Johann Melchior Wyrsch. 1793 reiste er nach Italien, wo er in Rom nach der Antike zeichnete und von Asmus Jakob Carstens gefördert wurde. P. wirkte ab 1799 als Bildnismaler, Stecher und Lehrer in Zürich. Er schuf mytholog., bibl., allegor. und hist. Kompositionen.

<b>Johannes Pfenninger</b><br>Der Maler mit seiner Familie in seinem Atelier in Zürich. Aquarell, um 1805 (Schweizerisches Nationalmuseum).<BR/>
Der Maler mit seiner Familie in seinem Atelier in Zürich. Aquarell, um 1805 (Schweizerisches Nationalmuseum).
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Literatur
SKL 2, 542-544
Zürcher Malerei im 18. Jh., Ausstellungskat. Zürich, 1969, 30 f.
– A. Jörger, «Ein Jugendbildnis von Benjamin Ryffel-Tschudi (1803-1874)», in Jahresber. mit Abh./Ritterhaus-Vereinigung Uerikon-Stäfa, 1997, 57-65

Autorin/Autor: Veronika Feller-Vest