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Natter, Heinrich

geboren 16.3.1844 Graun (heute Curon, Südtirol), gestorben 13.4.1892 Wien, begraben Zürich (auf eigenen Wunsch), kath., Österreicher. Sohn des Anton, Bauern, Drechslers, Lehrers und Gemeindearztes, und der Maria geb. Stanger. ∞ 1874 Ottilie Hirschl. Bildhauerlehre in Meran, dann Besuch der Akad. München (bei Max Widnmann). Ausgedehnte Italienreise, darauf Niederlassung in München, schliesslich in Wien. Unter vielen Denkmälern schuf N. auch in Zürich bei der Wasserkirche 1881-85 ein Standbild Huldrych Zwinglis, das er selbst als seinen künstler. Höhepunkt wertete. Es zeigt die für N. typ., kraftvolle Monumentalität, aber auch Spuren seiner symbolist. Neigungen. Ritter des Franz-Joseph-Ordens.


Werke
Kleine Schr., 1893 (postum)
Literatur
SKL 2, 467 f.
– I. Spitzbart, Der Bildhauer Heinrich N. (1844-1892), 1991
NZZ, 10.8.1999
– G. Kreis, Zeitzeichen für die Ewigkeit, 2008, 190, 318-322

Autorin/Autor: Dieter Ulrich