• <b>Gabriel Lory (Père)</b><br>Der Maler an seiner Staffelei. Öl auf Leinwand von  David Sulzer,   um 1825 (Bernisches Historisches Museum).

No 2

Lory, Gabriel (Père)

getauft 20.6.1763 Bern, gestorben 12.11.1840 Bern, von Stalden im Emmental (heute Gem. Konolfingen). Sohn des Niklaus, Lehenkutschers, und der Elisabeth Stucki. ∞ 1) Wilborada Fehr, 2) 1816 Barbara Fuchser. L. bildete sich vermutlich bei Caspar Wolf und Johann Ludwig Aberli zum Landschaftsmaler und Aquarellisten aus. Dann war er bei Bacler d'Albe und Jean-François Albanis Beaumont in Genf als Kolorist und beim Verleger Bartholomäus Fehr, seinem späteren Schwager, in St. Gallen tätig. Mit Simon Daniel Lafond und Karl Ludwig Zehender gab L. aquarellierte Umrissradierungen von Schweizer Ansichten heraus. Um 1797 leitete er in Herisau die Edition von Ansichten Moskaus und St. Petersburgs. Jean-Frédéric d'Ostervald engagierte ihn 1805 als Illustrator der "Voyage pittoresque de Genève à Milan par le Simplon" in Neuenburg. 1812 zurück in Bern, zeichnete er für die "Alpenrosen" und arbeitete bei Editionsprojekten seines Sohnes mit.

<b>Gabriel Lory (Père)</b><br>Der Maler an seiner Staffelei. Öl auf Leinwand von  David Sulzer,   um 1825 (Bernisches Historisches Museum).<BR/>
Der Maler an seiner Staffelei. Öl auf Leinwand von David Sulzer, um 1825 (Bernisches Historisches Museum).
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Literatur
– C. de Mandach, Deux peintres suisses, 1920
– C. Campana et al., Voyage pittoresque de Genève à Milan par le Simplon 1800-1820, 1994
BLSK, 651 f.

Autorin/Autor: Tapan Bhattacharya