• <b>Clement Heaton</b><br>Teil des Stands, der die Arbeiten des Neuenburger Atelier d'art an der Weltausstellung in Paris 1900 präsentierte. Foto von Bettina Jacot-Descombes (Musée d'art et d'histoire Genève, no inv. C 0526). Diese aus Glasmosaik sowie getriebenem und emailliertem Kupfer gearbeitete Wandtafel und die dazugehörenden Vasen mit ihren Verzierungen in Cloisonné-Technik wurden mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Das Genfer Musée des arts décoratifs kaufte Clement Heaton das Ausstellungsgut ab, um es lokalen Kunsthandwerkern und Kunstgewerbeschülern als Studienobjekt zur Verfügung zu stellen.

No 1

Heaton, Clement

geboren 21.4.1861 Watford (London), gestorben 27.1.1940 New York, prot., Brite. Sohn des Clement, Glasers und Dekorateurs, und der Mary Louisa geb. Matthews. ∞ 1) Lise Marie Flore Favre, Tochter des Louis-Edouard Favre, 2) Rose Marie Junod, Tochter des Henri, Pfarrers. Nach einer Glaserlehre bei Burlison & Grylls in London trat H. 1880 in die Firma Heaton, Butler & Bayne ein, deren Direktion er 1882-86 angehörte. 1893 liess er sich in Neuenburg nieder, wo er seine Erfindungen (Cloisonné und Heaton-Reliefpapier) und andere Ornamentaltechniken entwickelte. H. schuf Monumentalwerke und Glasmalereien im Stil des Historismus wie auch im Jugendstil. Nach Zeichnungen von Léo-Paul Robert gestaltete er u.a. die Dekoration des Treppenhauses im Musée d'art et d'histoire von Neuenburg (1895-1908). Als sein Atelier 1914 abbrannte, wanderte er nach New York aus.

<b>Clement Heaton</b><br>Teil des Stands, der die Arbeiten des Neuenburger Atelier d'art an der Weltausstellung in Paris 1900 präsentierte. Foto von Bettina Jacot-Descombes (Musée d'art et d'histoire Genève, no inv. C 0526).<BR/>Diese aus Glasmosaik sowie getriebenem und emailliertem Kupfer gearbeitete Wandtafel und die dazugehörenden Vasen mit ihren Verzierungen in Cloisonné-Technik wurden mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Das Genfer Musée des arts décoratifs kaufte Clement Heaton das Ausstellungsgut ab, um es lokalen Kunsthandwerkern und Kunstgewerbeschülern als Studienobjekt zur Verfügung zu stellen.<BR/>
Teil des Stands, der die Arbeiten des Neuenburger Atelier d'art an der Weltausstellung in Paris 1900 präsentierte. Foto von Bettina Jacot-Descombes (Musée d'art et d'histoire Genève, no inv. C 0526).
(...)


Literatur
Clement H., 1861-1940, Ausstellungskat. Neuenburg, 1996
BLSK, 466 f.

Autorin/Autor: Nicole Quellet-Soguel / MD